Meeresangeln

Distanzwerfen der Meeresangler - was ist das?

Das Distanzwerfen der Meeresangler wird mit handelsüblichen Ruten und Stationär- bzw. Multirollen auf Großflächen (z. B. Flugplätzen) betrieben, wobei ein spezieller Wurfsektor einzuhalten ist. Damit ist diese Sportart eine ideale Schulung für Gerätehandhabung und Sicherheit beim Meeresangeln.

Als Wurfgewichte dienen unterschiedliche tropfenförmige Bleigewichte in den Gewichtsklassen 125 g, 150 g und 175 g. Aus Sicherheitsgründen wird zwischen Wurfgewicht und Angelschnur eine monofile Schlagschnur mit einem Mindestdurchmesser von 0,75 mm verwendet. Der maximale Durchmesser der Hauptschnur ist mit 0,30 mm vorgeschrieben. Das entspricht dem üblichen Durchmesser der beim Brandungsangeln verwendeten Schnur. Spitzensportler können Weiten von über 250 Meter erreichen.

Innerhalb des Deutschen Meeresangler-Verbandes als dem Fachverband des DAV werden seit 1998 verstärkte Anstrengungen unternommen, diese auch international noch recht junge Sportart zu fördern und damit den Anschluss an die Weltspitze zu finden. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass der Deutsche Anglerverband 1999 die zweiten Welttitelkämpfe im Distanzwerfen der Meeresangler auf dem Nordmarksportfeld in Kiel ausrichtete. Die ersten fanden übrigens ein Jahr zuvor in Frankreich statt.

Am 16. April 2004 stellte Jan Peter Hintz beim Länderkampf in Givskud (Dänemark) einen großartigen deutschen Rekord von 255,12 Metern auf. Das verwendete Gewicht hatte 125 Gramm.

Gemäß dem Regelwerk des Weltanglerverbandes (C.I.P.S.) werden Weltmeistertitel in der Einzel- und Mannschaftswertung vergeben.

Meerescasting ist der Wurfsport der Meeresangler. Es wird mit handelsüblichen Ruten und Stationär- bzw. Multirollen auf Weite geworfen, wobei ein spezieller Wurfsektor einzuhalten ist. Damit ist diese Sportart eine ideale Schulung von Gerätehandhabung und Sicherheit für die Meeresangler.


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