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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: FRIEDRICH-LOEFFLER-INSTITUT
Gesendet: Dienstag, 7. März 2006 18:13
An: info@anglerverband.com
Betreff: Vogelgrippe und Fische
Sehr geehrter Herr Winkel,
zunächst einmal vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte entschuldigen Sie,
dass wir aufgrund der Vielzahl von Anfragen nicht alle individuell und
zeitnah beantworten können.
Die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des hoch pathogenen H5N1 Virus
auf Fische durch den Kot von Wildvögeln oder den Verzehr infizierter
toter Tiere wird als sehr gering eingeschätzt. Zum einen traten bis
jetzt nie Influenzaviren bei Fischen auf, die in Wasservögeln naturgemäß
in ihrer gering pathogenen Form vorkommen. Zum anderen sind die aviären
Influenzaviren für ihre Vermehrung stark an die Körpertemperatur von
Wild- und Nutzgeflügel adaptiert. Eine Vermehrung in Fischen, die eine
deutlich niedrigere Körpertemperatur aufweisen, scheint ohne weitere
Anpassung des Virus sehr unwahrscheinlich.
Für den Menschen besteht keine gesundheitliche Gefährdung durch den
Verzehr von Fisch und Fischprodukten.
Mit freundlichen Grüßen
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FRIEDRICH-LOEFFLER-INSTITUT
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
Federal Research Institute for Animal Health
Public Relations
Boddenblick 5a
D-17493 Greifswald - Insel Riems, Germany
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